Energiespartipps

Sie wollen wissen, wie Sie im Haushalt oder rund um Ihr Zuhause schon mit kleinen Maßnahmen erstaunlich viel an Verbrauchskosten einsparen können? 

Energiespartipps für den Haushalt

Generell gilt im Haushalt: Vermeiden Sie den Leerlauf elektrischer Geräte!

Ausgeschaltete Elektrogeräte im Stand-By-Modus verbrauchen trotzdem Strom. Also Kaffeemaschine, Mikrowelle, Radio etc. am besten durch „Stecker ziehen“ komplett vom Stromkreislauf trennen.

Energiesparen beim Kühlen & Gefrieren

Energielabel: Kühl- und Gefriergeräte müssen seit geraumer Zeit mit einem „Energiegütesiegel“ ausgezeichnet werden. Sparsame Geräte sind mit einem „A“ gekennzeichnet, die verschwenderischsten hingegen tragen ein „G“.

Richtige Größe: Gefriertruhen sind sparsamer als Gefrierschränke. Schaffen Sie sich kein zu großes Gerät an, wenn Sie dieses nicht füllen können. 50 bis 80 Liter Nutzinhalt pro Person reicht in einem normalen Haushalt völlig aus.

Kein Reifansatz: Verhindern Sie unnötiges Öffnen der Gerätetüren und stellen Sie ausschließlich abgekühlte Speisen in das Gefriergerät.

Temperaturen: Die Temperatur im Kühlschrank sollte + 7 °C und die im Gefrierschrank - 18 °C betragen. Außerdem senkt eine um 2 °C niedrigere Umgebungstemperatur des Gerätes den Verbrauch schon um ca. 60 kWh pro Jahr.

Energiesparen beim Waschen, Trocknen & Spülen

Energielabel: Achten Sie beim Kauf von Waschmaschinen, Wäschetrocknern oder Spülmaschinen auf das „Energiegütesiegel“ - die sparsamsten Geräte besitzen ein „A“ bis „A+++“, die verschwenderischsten ein „G“.

Füllmenge: Sowohl bei der Waschmaschine, bei dem Wäschetrockner als auch bei dem Geschirrspüler gilt: Füllmenge maximal ausnutzen!

Trocknen der Wäsche: Die Trocknungszeiten möglichst verkürzen, d. h. vor dem Trocknen gründlich schleudern, das spart Energie.

Sparprogramm: Nutzen Sie das Sparprogramm an Ihrem Geschirrspüler bei wenig verschmutztem Geschirr so oft wie möglich.

Schließen Sie die Maschine immer fest, so können Speisereste nicht erst am Geschirr festtrocknen.

Energiesparen beim Einsatz von Lampen

LED-Lampen: Die Entwicklung von LED-Lampen ist weit fortgeschritten. Es gibt diese in einem breiten Farbspektrum und in nahezu allen Größen. LED-Lampen haben eine Einsparung von bis zu 80 % gegenüber herkömmlichen Glühlampen. Einige Modelle sind von ihrer Leuchtwirkung den herkömmlichen Glühlampen ähnlich und erzeugen somit ein angenehmes Licht.

Energie-Sparlampen: Diese am besten dort nutzen, wo sich lange Einschaltzeiten ergeben (z. B. Wohnzimmer, Kinderzimmer, Küche). Sie leuchten bis zu 6-mal heller bei 10-facher Lebensdauer gegenüber Glühlampen.

Glühlampen: Herkömmliche Glühlampen nur dort einsetzen, wo kurze Einschaltzeiten erfolgen (z. B. in Nebenräumen, Treppenhäusern), da diese einen schlechteren Schein und nur eine mittlere Lebensdauer besitzen.

Leuchtstofflampen: Für Arbeitsbereiche mit langen Einschaltzeiten sind Leuchtstofflampen gut geeignet. Sie leuchten 8-mal so hell wie Glühlampen und besitzen eine 10-fache Lebensdauer.

Energiesparen beim Kochen, Backen & Braten

Die richtigen Töpfe: „Richtige Töpfe“ haben einen ebenen Boden und einen gut schließenden Deckel. Wenn Kochtopf und Heizplatte im Durchmesser übereinstimmen, wird die Wärme optimal genutzt.

Nachwärme nutzen: Schalten Sie beim Kochen und Backen rechtzeitig ab und nutzen Sie die Nachwärme der Heizplatte bzw. des Backofens.

Geeigneter Standort: Herd und Kühl- bzw. Gefrierschrank sind keine guten Nachbarn. Durch die Wärmeabgabe des Herdes erhöht sich der Energieverbrauch der Kühlgeräte.

Umluftheizung: Da man mit der Umluftheizung auf mehreren Ebenen gleichzeitig backen und garen kann, ist die Zubereitung kompletter Gerichte im Backofen möglich. So wird die Energie optimal ausgenutzt.

Energiesparen beim Heizen

Energiesparen beim Heizen

Richtiges Lüften: Richtiges Lüften hilft. Am besten sind Stoßlüftungen 2- bis 3-mal täglich für 5 Minuten. Bei ständig gekippten Fenstern geht zu viel Heizenergie verloren.

Die Heizung: Heizkörper blasen die warme Luft nach oben weg – also nichts auf den Heizkörper legen oder ihn unnötig verdecken. Außerdem muss trockene Raumluft mehr erwärmt werden als feuchte – dafür empfiehlt sich: reichlich begossene Zimmerpflanzen oder ein Glas Wasser auf die Heizung stellen.

Kalten Temperaturen vorbeugen: Lassen Sie den Wohnraum nicht ganz auskühlen, sonst muss dieser mit unnötig viel Energie wieder erwärmt werden. Schließen Sie nachts am besten Ihre Rollläden, so können Wärmeverluste durch die Fenster verringert werden.